Bridging Generations

Bridging Generations ist ein 18-monatiges-Projekt (2014-2016) welches untersucht, wie der zweite Weltkrieg die nationalen Identitäten in Europa beeinflusst hat und in welcher Form der zweite Weltkrieg noch bei den Europäischen Bürgern präsent ist.

In dem Projekt wird untersucht, wie man die Informationen der kollektiven Erinnerungen nutzen kann, um ein besseres Europa für die Zukunft zu bauen. Dabei wird ein Schwerpunkt die Rolle nationaler Identitätsformungsprozesse während des zweiten Weltkriegs sein.

Das Projekt involviert TeilnehmerInnen aus 3 verschiedenen Altersgruppen – junge Menschen (Studenten und Engagierte in Vereinen) – Erwachsene bis 65 Jahre (Fachkräfte, Journalisten, Politiker) - Senioren (Augenzeugen, direkt Betroffene) aus Ländern, die totalitäre Regime und Besetzung erlebt haben.

Ziel des Projektes ist es, eine gemeinsame Plattform zu schaffen, auf der die Lebenserfahrungen der Senioren verbreitet werden können und die junge Generation sich mehr Wissen über totalitäre Strukturen und den zweiten Weltkrieg aneignen kann. Durch Nutzung der Methode des biografischen Erzählens werden die Lebensgeschichten der Senioren als soziale Konstruktionen der Realität analysiert, um herauszufinden, welche dauerhaften Spuren sie in den Gesellschaften hinterlassen haben.

Des Weiteren werden die TeilnehmerInnen diskutieren, wie soziale Ausgrenzungen und Stereotypen in der Zeit des 20. und 21. Jahrhunderts die Gesellschaften beeinflusst haben und wie sie in den Zeiten von Kriegen und Krisen zur Mobilisierung der Bevölkerung in Europa benutzt wurden. Dabei werden der erste und zweite Weltkrieg sowie die Gegenwart thematisch behandelt.

Die Projektresultate werden in einer Ausstellung und einer Performance der Dresdner Öffentlichkeit präsentiert und später in einer Wanderausstellung in die beteiligten Länder auf Reise gehen.

Zur Umsetzung des Projekts wird es folgende Veranstaltungen geben:

  1. Kick-off-Meeting in Dresden, Deutschland, 14.-16.11.2014
  2. Konferenz in Dresden, Deutschland, 11.-15.02.2015
  3. Studienbesuch in Wroclaw, Polen, 26.-29.05.2015
  4. Studienbesuch/Forschungstreffen in Thessaloniki, Griechenland, 26.-29.10.2015
  5. Konferenz Ausstellung & Performance in Dresden, Deutschland, 11.-14.02.2016

Teilnehmende Länder: Griechenland, Italien, Polen, Ungarn und Deutschland

Dieses Projekt in Kooperation mit IG 13. Februar e.V., der Abteilung Europäische und Internationale Angelegenheiten der Stadt Dresden durchgeführt und gefördert durch das EU-Progamm Europe for Citizens und das Lokale Handlungsprogramm für Demokratie und Toleranz.

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Video vom Study-Visit in Oleśnica und Wrocław