Remembering the Past - Building the Future

Sieben Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges und der Bombierung von Dresden im Jahre 1945 versucht das Projekt „Remembering the Past - Building the Future“ die Auswirkungen des Krieges aufgrund totalitärer Regime, wie dem Nationalsozialismus, welcher zu Holocaust, Faschismus, Stalinismus, und totalitären kommunistischen Systemen führte, aufzuzeigen. Zusätzlich gedenkt das Projekt den Menschen, welche den Verbrechen des Zweiten Weltkrieges und totalitären Regimen zum Opfer gefallen sind, indem Denkmäler und geschichtsträchtige Orte besucht werden.

Das Projekt befasst sich des weiteren mit der gegenwärtigen Identitätskrise der EU und dem Aufstieg nationalistischer Bewegungen in ganz Europa. Diese haben durchweg Instabilität in Europa verursacht sowie die Werte und Grundsätze der EU wie Respekt vor der Ungleichheit, Akzeptanz, kulturelle Vielfalt und Empathie in Frage gestellt.

Da die Problematik des Umgangs mit der Vergangenheit eine sehr wichtige Rolle bei der Schaffung eines europäischen Bewusstseins spielt, liegt der Schwerpunkt auf der Frage, ob ein gemeinsames historisches Gedenken möglich ist. Die Arbeitsmethoden in diesem Projekt basieren auf der Grundlage von interkulturellem Dialog, Oral History, Kunstaktivitäten und soziologischer Forschung.

Ziel des Projektes ist es, einen neuen Prozess in der Untersuchung nationaler und europäischer Geschichte aus einer genre-übergreifenden Perspektive zu starten. Hierbei werden Kunst und interkultureller Dialog genutzt, um über die Vergangenheit zu lernen und diese mit der Gegenwart zu verbinden.

Die Umsetzung wird mit Neubetrachtungen der existierenden Geschichtsbilder mittels Dokumentarfilmprojektionen und Fotoaustellungen mit dem Titel „Life Portraits“ und Ausstellungen bildender Künste mit dem Titel „Memory Boxes“, geschehen. Dabei werden persönliche Erfahrungsberichte bezüglich der Folgezeit des Zweiten Weltkriegs und in totalitären Regimen einfließen und in Theater- und Musikaufführungen und Diskussionsrunden mit dem Ziel der Bildung einer gleichwertigen, internationalen Erinnerungskultur bearbeitet.

Hauptziel des Projektes ist es, dass gegenseitige kulturelle Verständnis und die Förderung der EU-Werte Demokratie, Gleichheit, Frieden, Einheit, Verständnis und kulturelle Vielfalt zu fördern.

Hier geht es zur Website vom Projekt.

Dieses Projekt wird in Kooperation mit IG 13. Februar e.V. durchgeführt und gefördert durch das EU-Progamm Europe for Citizens.

Remembering the Past - Building the Future TV Spot Thessaloniki

Dokumentation Remembering the Past - Building the Future Event Thessaloniki

Documentary Remembering the Past - Building the Future Event Poland 2016

Documentary Remembering The Past - Building The Future Event Dresden 2016

Documentary Remembering the Past - Building the Future Event Budapest 2017