Die Satzung des Jugend- & Kulturprojekt e.V.

§1 - Name, Sitz

  1. Der Verein trägt den Namen "Jugend- & Kulturprojekt".
  2. Er hat seinen Sitz in Dresden und ist beim Amtsgericht Dresden in das Vereinsregister eingetragen und darf danach den Zusatz „e.V.“ führen.

§2 - Zweck

  1. Zweck des Vereins ist die Beschäftigung von Jugendlichen in Jugend- und Kulturprojekten.
  2. Zu diesem Zweck führt der Verein Projekte durch, in die Jugendliche integriert werden. Durch die Tätigkeit in diesen Projekten soll die soziale Integration der Jugendlichen gefördert werden.
  3. Diese Projekte genügen den folgenden Anforderungen:

    1. freiwillige und unentgeltliche Teilnahme durch die Jugendlichen
    2. Vermittlung eines Gemeinschaftsgefühls
    3. Öffentlichkeitswirksam
    4. überschaubarer Zeitraum (4-8 Wochen)
    5. Mitgestaltungsmöglichkeit für die Jugendlichen
    6. Anleitung durch Erwachsene

    Diese Projekte sollen einen Höhepunkt im Leben der Jugendlichen darstellen und Ihnen das Gefühl vermitteln, an einem großen Event selbst mitgewirkt zu haben.

§3 - Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
  3. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  4. Ausscheidende Mitglieder haben gegen den Verein keine Ansprüche auf Zahlungen des Wertes eines Anteils am Vereinsvermögen.

§4 - Geschäftsjahr

  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  2. Das erste Geschäftsjahr ist ein Rumpfgeschäftsjahr; es beginnt mit der Gründungsversammlung am 23.08.2004 und endet am 31.12.2004.

§5 - Mitgliedschaft

  1. Jede natürliche Person kann Einzelmitglied und jede juristische Person kann kooperatives Mitglied des Vereins werden, wenn sie die Satzung anerkennt und die Zwecke des Vereins vertritt.
  2. Die Aufnahme in den Verein erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung, über die die Mitgliederversammlung entscheidet.
  3. Bei Minderjährigen ist eine schriftliche Einwilligung des gesetzlichen Vertreters notwendig; juristische Personen (außer Körperschaften des öffentlichen Rechts) haben dem Antrag ihre Satzung beizufügen.

§6 - Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
  2. Der Austritt ist schriftlich zu erklären; er wird jeweils zum Ende des Monats, in dem er erklärt wurde, rechtswirksam. Finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem Verein sind binnen vier Wochen nach dem Austritt zu erfüllen.
  3. Bei groben Verstößen gegen die Satzung kann auf schriftlichen Antrag jedes Mitgliedes der Ausschluss durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Betroffene hat vor der Abstimmung das Recht sich zu dem Antrag zu äußern.
  4. Die Mitgliedschaft juristischer Personen erlischt spätestens mit deren Auflösung.

§7 - Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Alle Mitglieder haben das Recht, in Mitgliederversammlungen über die Angelegenheiten des Vereins durch Anträge, Abstimmungen etc. mitzubestimmen und die dafür notwendigen Informationen einzusehen, das aktive und passive Wahlrecht im Verein wahrzunehmen.
  2. Jedes Mitglied hat eine Stimme, juristische Personen bestimmen selbst ihren stimmberechtigten Vertreter.
  3. Alle Mitglieder haben die Pflicht, die Interessen des Vereins zu vertreten und entsprechend den Zwecken des Vereins zu handeln.

§8 - Mitgliedsbeiträge

  1. Mitgliedsbeiträge werden keine erhoben.

§9 - Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§10 - Die Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung regelt die Angelegenheiten des Vereins durch Beschlussfassung.
  2. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt (Hauptversammlung).
  3. Der Vorstand kann, wenn es die Angelegenheiten des Vereins erfordern, weitere Mitgliederversammlungen einberufen.
  4. Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand. Sie hat schriftlich bis 28 Tage einschließlich des Versammlungstages vor dem Beginn unter Angabe eines Tagesordnungsvorschlages zu erfolgen.
  5. Auf Antrag eines Fünftels der Mitglieder ist binnen vier Wochen eine Mitgliederversammlung durch den Vorstand einzuberufen.
  6. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    a) Wahl des Vorstandes
    b) Genehmigung des Haushaltsplanes und des Kassenberichts
    c) Festlegung der Mitgliedsbeiträge
    d) Entgegennahme des Jahresberichtes und Entlastung des Vorstandes
    e) Wahl von Rechnungsprüfern
    f) Beschlüsse über Satzungsänderungen
    g) Beschlüsse über andere Anträge zu Angelegenheiten des Vereins.
  7. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller Mitglieder anwesend sind. Ist Beschlussfähigkeit nicht herzustellen, kann binnen 3 Tagen zu einer zweiten Versammlung eingeladen werden, die beschlussfähig ist, wenn mindestens 3 Mitglieder anwesend sind.
  8. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, für Satzungsänderungen ist eine 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
  9. Wahlen finden geheim statt. Es darf offen gewählt werden, wenn sich dagegen kein Widerspruch erhebt. Gewählt ist, wer im ersten Wahlgang mehr als die Hälfte aller gültigen Stimmen auf sich vereint, in einem eventuellen zweiten Wahlgang, wer die einfache Mehrheit erhält. Sind mehrere Sitze zu besetzen, werden diese in der Reihenfolge der Stimmergebnisse zu vergeben. Bei Stimmengleichheit entscheidet eine Stichwahl, bei nochmaliger Stimmengleichheit das Los.
  10. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches vom Vorsitzenden und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen und den Mitgliedern zugänglich zu machen ist.
  11. Mitgliederversammlungen sind öffentlich, sofern dem kein Beschluss entgegensteht.

§11 - Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter. Er wird auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Abwahl durch die Mitgliederversammlung ist jederzeit möglich.
  2. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Vorstand im Sinne des §26BGB sind der Vorsitzende, Stellvertreter. Der Vorsitzende und der Stellvertreter können den Verein jeweils alleine vertreten.
  3. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte. Er beruft die Mitgliederversammlung ein und leitet sie.
  4. Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig. Er hat ihr wesentliche Beschlüsse bekanntzugeben, die Mitgliederversammlung kann diese aufheben, wenn es erforderlich ist.

§12 - Finanzwesen

  1. Die Buch- und Kassenprüfung erfolgt mindestens einmal jährlich vor der Hauptversammlung durch zwei von der Mitgliederversammlung bestimmte Prüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.
  2. Die Prüfer haben vor der Entlastung des Vorstandes Bericht zu erstatten.
  3. Prüfungen durch das Finanzamt oder andere Berechtigte bleiben unberührt.

§13 - Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins bedarf einer 3/4-Mehrheit aller anwesenden Mitglieder in einer dazu anberaumten Mitgliederversammlung.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
  3. Das Vermögen des Vereins fällt nach der Begleichung aller Verbindlichkeiten einem in der Auflösungsversammlung zu benennenden Verein zu, der auf dem Gebiet der Jugendarbeit tätig ist. Das Vermögen darf nur zur Förderung der Jugendarbeit verwendet werden.

§14 - Inkrafttreten

  1. Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft; sie wird beim Amtsgericht Dresden hinterlegt.