Cities of Belonging
About This Project
Cities of Belonging
Zeitraum: Juni 2026 – Mai 2027
Über das Projekt
Wodurch fühlen wir uns einer Stadt zugehörig? Sind es die gemeinsamen Orte, die Geschichten, an die wir uns erinnern, die Rechte, die wir wahrnehmen, oder die Gemeinschaften um uns herum, die wir mitgestalten?
Cities of Belonging ist eine grenzüberschreitende, bürgerorientierte Initiative, die untersucht, wie Städte für alle inklusiver, barrierefreier und demokratischer werden können.
Mit Perspektiven aus Geschichte und Erinnerung, Bürgerrechten und urbanem Leben, beschäftigt sich das Projekt damit, wie Städte sich im Laufe der Zeit entwickelt haben, wie historischer Ereignisse und öffentliche Orte unseren Alltag prägen und wie wir Gemeinschaften schaffen können, an denen sich alle vertreten und einbezogen und zur Teilhabe befähigt fühlen.
Viele Bürger*innen in ganz Europa fühlen sich von der lokalen Verwaltung und den Entscheidungsprozessen abgekoppelt. Die Möglichkeiten, aktiv an der Gestaltung des öffentlichen Lebens, der städtischen Räume und demokratischer Gemeinschaften mitzuwirken, sind oft begrenzt, während weiterhin geringes Bewusstsein für Bürgerrechte und Beteiligungsmechanismen herrscht.
Zeitgleich stehen europäische Städte vor ähnlichen Herausforderungen in den Bereichen Barrierefreiheit, soziale Inklusion, demokratische Teilhabe, Stadtentwicklung und sozialer Zusammenhalt. Aktuell gibt es aber wenig Möglichkeiten, Erfahrungen auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsame Lösungen über Grenzen hinweg zu entwickeln.
„Cities of Belonging“ begegnet diesen Herausforderungen, indem es Bürger*innen, kommunale Vertreter*innen, Organisationen, Künstler*innen, Pädagog*innen und lokale Vereinigungen aus Dresden (Deutschland), Prag und Ostrava (Tschechien), Oleśnica (Polen) sowie Chmelnyzkyj (Ukraine) zusammenbringt. Das Projekt schafft Räume, in denen die Teilnehmenden Perspektiven austauschen, über lokale Gegebenheiten reflektieren, den Dialog zwischen Bürger*innen und Kommunen stärken und gemeinsam eine inklusivere städtische Zukunft gestalten können.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen zwei grenzüberschreitende Veranstaltungen in Dresden:
- Event 1: Die Vergangenheit verstehen & die Gegenwart gestalten
- Event 2: Die Gegenwart gestalten & die Zukunft vorstellen
Mit Mitteln historischer Reflexion, partizipativem Lernen, interkulturellem Austausch, künstlerischem Ausdruck und direktem Dialog mit Kommunen und lokalen Akteuren, kommen Teilnehmende unterschiedlicher Generationen sowie diverser sozialer und kultureller Hintergründe zusammen, um über den Zusammenhang zwischen Erinnerung, Rechten, Barrierefreiheit, Teilhabe und städtischem Leben nachzudenken.
Das Projekt stützt sich auf diverse zentrale Methoden und Aktionen:
Kenne-Deine-Rechte-Workshops
Interaktive Workshops, in denen Grundrechte, Teilhabe, Barrierefreiheit, Inklusion und Nichtdiskriminierung anhand von Diskussionen, Rollenspielen, Simulationen und Beispielen aus dem realen städtischen Alltag vermittelt werden.
Inklusive Stadtrundgänge
Partizipative Spaziergänge, bei denen Dresden anhand historischer Sehenswürdigkeiten, öffentlicher Räume, Gedenkstätten und städtischer Umgebungen erkundet wird, mit einem besonderen Augenmerk auf Fragen der Inklusion, Barrierefreiheit, Sichtbarkeit, Teilhabe und städtischen Zugehörigkeit.
Stadtkartierung und Bedarfsanalyse
Gemeinsame Kartierungsaktivitäten, bei denen die Teilnehmer mithilfe partizipativer Methoden Hindernisse, Herausforderungen, inklusive Praktiken und lokale Ressourcen herausarbeiten.
Stadtübergreifende Vergleiche & Dialoge
Transnationaler Austausch, bei denen die Teilnehmende lokale Gegebenheiten, Herausforderungen in den Gemeinden, städtische Erfahrungen und Beteiligungspraktiken in den teilnehmenden Städten miteinander vergleichen.
Partizipatives Design Thinking & gemeinsames Gestalten
Workshops, in denen die Teilnehmer gemeinsam daran arbeiten, durch kreative und bürgerorientierte Ansätze eine inklusivere, barrierefreiere und partizipativere Zukunft der Städte zu entwerfen und zu gestalten.
Künstlerische Kooperation & Ausstellungen
Mithilfe künstlerischer Ansätze, wie Fotografie, Poesie, bildender Kunst, Storytelling, Performance und Film setzen sich die Teilnehmenden kreativ mit Fragen nach Bürgerrechten, Erinnerung, Inklusion, Teilhabe und Zugehörigkeit auseinander.
Podiumsdiskussionen mit Kommunalen Vertreter*innen
Öffentliche Diskussionen, bei denen Bürger, Kommunen, lokale Akteure und Organisationen zusammenkommen, um den Dialog über Barrierefreiheit, Teilhabe, Inklusion und demokratisches Stadtleben zu stärken.
Durch die Zusammenarbeit über soziale und Generationenunterschiede hinweg, fördert Cities of Belonging gemeinsame europäische Werte, demokratische Teilhabe, Solidarität und gegenseitiges Verständnis. Das Projekt verschafft unterrepräsentierten Stimmen mehr Gehör und schafft gleichzeitig Möglichkeiten für den direkten Austausch zwischen Bürger*innen und lokalen Behörden.
Erwartete Ergebnisse
- Stärkeres Bewusstsein für Bürgerrechte, Teilhabe, Barrierefreiheit und Inklusion bei den Teilnehmern und in den lokalen Gemeinschaften
- Intensivierung des Dialogs und des Austauschs zwischen Bürgern, Kommunen, lokalen Organisationen und Akteuren vor Ort
- Gestärktes Selbstvertrauen und größeres Engagement der Teilnehmenden im öffentlichen Dialog und im Gemeinschaftsleben
- Schaffung künstlerischer und kreativer Werke, die Themen wie Rechte, Barrierefreiheit, Teilhabe und Zugehörigkeit zum städtischen Leben widerspiegeln
- Verstärkter interkultureller Austausch und gegenseitiges Verständnis zwischen den Teilnehmenden aus Deutschland, Polen, der Tschechischen Republik und der Ukraine
- Höhere Sichtbarkeit lokaler Herausforderungen und bewährter Verfahren in den Bereichen Barrierefreiheit, Inklusion, demokratische Teilhabe und städtisches Leben
- Aufbau neuer lokaler und länderübergreifender Verbindungen zwischen Kommunen, Organisationen, Künstlern und Bürger*innen
- Mehr Möglichkeiten für die Bürger*innen, direkt mit Vertretern der Kommunalverwaltung in Kontakt zu treten und ihre Sichtweisen zu einer inklusiven städtischen Zukunft einzubringen
- Stärkeres Bewusstsein für gemeinsame europäische Werte, Solidarität und demokratische Teilhabe durch kooperative und bürgerorientierte Aktivitäten
Projektkonsortium
Jugend- & Kulturprojekt e.V. – Deutschland (Koordinator) | www.jkpev.de
Gminny Ośrodek Kultury Oleśnica (Polen) | www.gokolesnica.pl
Council of Khmelnytskyi Region (Ukraine) | www.khm.gov.ua
Statutory city of Ostrava (Tschechien) | www.ostrava.cz/cs
Youth Included, z.s. (Tschechien) | www.youthincluded.com

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