YOUTH4CHANGE [2026 – 2027]
About This Project
YOUTH4CHANGE
My City. My Country. My Europe

Dauer: January 2026 – 31 December 2027
Über das Projekt
Youth4Change ist ein Beteiligungs- und Empowermentprojekt, das junge Menschen in den Mittelpunkt der Gestaltung ihrer lokalen Gemeinschaften, ihrer Länder und Europas stellt. In einer Zeit, in der sich viele Jugendliche von politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen fühlen, schafft das Projekt Räume, in denen junge Stimmen gehört werden und echte Mitgestaltung möglich ist.
Das Projekt richtet sich insbesondere an junge Menschen aus marginalisierten und unterrepräsentierten Gruppen, darunter Jugendliche aus ländlichen Regionen, mit Migrations- oder Fluchterfahrung, aus sozioökonomisch benachteiligten Lebenslagen sowie junge Menschen mit Behinderungen. Ziel ist es, ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und sie darin zu unterstützen, eine aktive Rolle im demokratischen Leben einzunehmen.
Youth4Change verfolgt einen partizipativen Bottom-up-Ansatz und orientiert sich an den Themen, die junge Menschen selbst bewegen: ihren Alltag, ihre Herausforderungen sowie ihre Vorstellungen von einer gerechten und solidarischen Gesellschaft. Durch informelle, praxisnahe und kreative Lernformate werden Kompetenzen wie kritisches Denken, Medienkompetenz, Kommunikations- und Beteiligungsfähigkeit gestärkt.
Zentrale Elemente des Projekts sind Workshops zur politischen Bildung, Jugenddialoge, kreative Labore, Hackathons sowie Formate des strukturierten Austauschs mit politischen Entscheidungsträger*innen. Kunst, Storytelling und digitale Medien dienen dabei als Ausdrucksformen, um Perspektiven sichtbar zu machen, Stereotype zu hinterfragen und gesellschaftlichen Dialog zu fördern.
Durch die Vernetzung junger Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Ländern trägt Youth4Change zur Stärkung des europäischen Austauschs, zur Förderung von Solidarität und zu einem gemeinsamen Demokratieverständnis bei. Die Teilnehmenden erleben demokratische Prozesse nicht nur theoretisch, sondern gestalten sie aktiv mit – als engagierte junge Menschen, die Verantwortung übernehmen und zu einer inklusiven, demokratischen und sozial kohäsiven Gesellschaft beitragen.
Ziele des Projekts
- Steigerung demokratischer Teilhabe und politischer Partizipation junger Menschen
- Schaffung inklusiver, barrierearmer und chancengerechter Beteiligungsräume
- Vermittlung praxisnaher Kompetenzen in den Bereichen politische Bildung, kritisches Denken, Kommunikation & Leadership
- Stärkung von sozialer Inklusion, Diversität und Gleichberechtigung — mit Fokus auf strukturell benachteiligte Gruppen
- Aufbau nachhaltiger europäischer Netzwerke zwischen Städten, Organisationen und politischen Akteur*innen
- Förderung europäischer Identität, Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Aktivitäten & erwartete Ergebnisse
Das Projekt Youth4Change umfasst ein vielfältiges Maßnahmenpaket, das Bildungs- und Qualifizierungsangebote mit dialogorientierten Beteiligungsformaten sowie transnationalem Austausch verbindet. Ziel ist es, junge Menschen in ihrer demokratischen Teilhabe zu stärken und nachhaltige Beteiligungsstrukturen aufzubauen.
- Transnationale Auftaktveranstaltung in Dresden: Die Auftaktveranstaltung in Dresden bringt Projektpartner, relevante Akteur*innen sowie junge Menschen zusammen, um das Projekt vorzustellen und für das Thema Jugendbeteiligung zu sensibilisieren. Workshops, interaktive Formate und ein kulturelles Rahmenprogramm fördern den Austausch, ermöglichen erste Vernetzungen und legen die Grundlage für die transnationale Zusammenarbeit.
- Analyse der Bedürfnisse, Herausforderungen und Chancen der Jugendbeteiligung: Im Rahmen einer umfassenden Analyse werden Bedarfe, Herausforderungen und Entwicklungspotenziale junger Menschen im Bereich politischer Teilhabe untersucht – mit besonderem Fokus auf benachteiligte Zielgruppen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Entwicklung der Workshop-Curricula sowie für die Gestaltung inklusiver Beteiligungsformate.
- Online-Training für Trainer*innen zur politischen Bildung: Trainer*innen aus allen Partnerländern nehmen an einer Online-Fortbildung teil, die sie befähigt, eigenständig Workshops zur politischen Bildung umzusetzen.
Die Schulung vermittelt methodische Kompetenzen, Gender- und Diversitätsperspektiven sowie praxisorientierte Ansätze für eine aktivierende politische Bildungsarbeit.
- Transnationales f2f-Programm zur politischen Bildung und Studientagungen in Molfetta: Das Präsenzprogramm in Molfetta verbindet Workshops, Studienbesuche und Dialogformate mit lokalen Entscheidungsträger*innen.
Die Teilnehmenden vertiefen ihr Wissen zu Demokratie, politischer Teilhabe und Medienkompetenz und wenden dieses in praxisnahen Projekten direkt an.
- Lokale/nationale Workshops zur politischen Bildung für junge Menschen und benachteiligte Jugendliche: In jedem Partnerland werden drei Workshop-Zyklen durchgeführt, die sich an junge Menschen – insbesondere an junge Menschen mit geringeren Chancen – richten.
Thematische Schwerpunkte sind Demokratie, aktive Beteiligung, Medienkompetenz und Diversität. Die Teilnehmenden entwickeln eigene Medienprodukte wie Videoclips, Podcasts oder Poster und bringen ihre Perspektiven aktiv ein.
- Online-Training für Trainer zum strukturierten Dialog: Dieses Training qualifiziert Fachkräfte der Jugendarbeit zur Moderation strukturierter Dialogformate zwischen jungen Menschen und politischen Entscheidungsträger*innen. Vermittelt werden Methoden, Werkzeuge und Praxisbeispiele zur erfolgreichen Umsetzung lokaler Beteiligungsprozesse.
- Toolkit zum strukturierten Dialog & Best Practices: Das Toolkit bündelt die im Projekt gewonnenen Erfahrungen und Methoden. Es enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen, interaktive Elemente, Videos und Reflexionsfragen und dient Fachkräften als praxisnahes Instrument zur Förderung von Jugendbeteiligung.
- Lokale Jugendversammlungen & Hackathons: In lokalen Jugendversammlungen und Hackathons entwickeln junge Menschen gemeinsam Lösungen für Herausforderungen in ihren Kommunen. Die Ergebnisse fließen in Berichte und politische Empfehlungen ein und stärken das Verständnis für Mitbestimmung und demokratische Prozesse.
- Transnationales Jugendforum in Brüssel: Das Jugendforum in Brüssel bringt junge Menschen, Trainer*innen und politische Entscheidungsträger*innen auf europäischer Ebene zusammen. In Workshops, Diskussionsrunden und Studienbesuchen werden Herausforderungen analysiert und konkrete politische Handlungsempfehlungen erarbeitet.
- Bericht zum transnationalen Jugendforum und politische Handlungsempfehlungen: Der Ergebnisbericht des Jugendforums dokumentiert die erarbeiteten Inhalte und fasst die Empfehlungen der Jugendlichen an politische Entscheidungsträger*innen zusammen. Er dient als Orientierungshilfe für eine jugendgerechte Beteiligungspolitik auf europäischer Ebene.
- Transnationale Abschlussveranstaltung in Dresden: Die Abschlussveranstaltung in Dresden präsentiert die Projektergebnisse, fördert den Austausch bewährter Praxis und stärkt die Vernetzung zwischen jungen Menschen, Projektpartnern und Stakeholdern.
Zudem bietet sie Raum für Diskussionen zu politischen Empfehlungen und zur nachhaltigen Verankerung von Jugendbeteiligung.
Projektkonsortium
Jugend- & Kulturprojekt e.V. – Deutschland (Koordinator) | www.jkpev.de
OBESSU (Belgien) | www.obessu.org
MANO Europa (Litauen) | www.manoeuropa.org
IDEA (Niederlande) | www.idebate.net
La Guajira (Spanien) | www.laguajiradealmeria.com
University of Almeria (Spanien) | www.cemyri.es/es/
InCo Molfetta (Italien) | www.incoweb.org

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