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SUMMARY:SKIN AND FEATHERS – Ausstellung von Olga Yocheva
DESCRIPTION:Olga Yochevas Kunst ist eine Hommage an die Schlichtheit und erkundet dabei zwei verschiedene\, aber miteinander verbundene Motive: Frauen und Krähen. In ihrer ersten Serie porträtiert Olga Frauen als abstrahierte\, nackte Figuren\, wobei sie bewusst auf Gesichtszüge verzichtet\, um ihre universelle Natur zu betonen. Diese Figuren sind nicht an eine bestimmte Identität gebunden\, sondern stehen als Symbole für kollektive Weiblichkeit\, Stärke und Widerstandsfähigkeit und repräsentieren die Kraft und Schönheit\, die allen Frauen innewohnt.\nIm Gegensatz dazu befasst sich ihre Serie über Krähen mit der Intelligenz und Komplexität dieser faszinierenden Vögel. Gefesselt von ihrer Fähigkeit\, sich Wissen zu merken und es über Generationen hinweg weiterzugeben\, reflektiert Olga über Themen wie Erinnerung\, Kontinuität und Weisheit. Die komplexen sozialen Netzwerke der Krähen spiegeln menschliche Verbindungen wider und machen sie zu einem ergreifenden Symbol für die tieferen Strömungen des Lebens.\nIndem sie diese beiden Themen nebeneinander stellt\, regt Skin and Feathers zum Nachdenken über die Vernetzung von Wissen\, Identität und Lebensmustern an und bietet den Betrachtenden eine einzigartige Perspektive auf Stärke und Erinnerung durch die Augen von Mensch und Tier. \nOlga Yocheva arbeitet mit verschiedenen Kunstformen\, darunter Malerei\, Grafikdesign\, Performance und Videokunst. Sie studierte Kunst und Pädagogik an der Universität Sofia Kliment Ohridski in Bulgarien und Digitale Videoproduktion am SAE Institute in Leipzig\, Deutschland.\nMit mehreren Einzelausstellungen und der Teilnahme an zahlreichen internationalen Kunstprojekten hat sich Olga einen festen Platz in der zeitgenössischen Kunstszene erarbeitet. Sie lebt und arbeitet derzeit in Dresden\, Deutschland. \nLaudatio:\nDoreen Siegmund\nPhilosophin & Germanistin \n  \n15. November – 13. Dezember 2024\nVernissage | 15. November 2024 | 20:00\nFinissage | 13. Dezember 2024 | 20:00\nFull Moon Gallery\nEintritt frei! \n—English— \n  \nOlga Yocheva’s art is a celebration of simplicity\, exploring two distinct yet interconnected themes: women and crows. In her first series\, Olga portrays women as abstracted\, nude figures\, deliberately omitting facial features to emphasize their universal nature. These figures are not tied to any one identity but stand as symbols of collective femininity\, strength\, and resilience\, representing the power and beauty inherent in all women.\nIn contrast\, her series on crows delves into the intelligence and complexity of these fascinating birds. Captivated by their ability to remember and pass on knowledge across generations\, Olga reflects on themes of memory\, continuity\, and wisdom. The intricate social networks of crows mirror human connections\, making them a poignant symbol of the deeper currents of life.\nBy placing these two subjects side by side\, Skin and Feathers encourages contemplation on the interconnectedness of knowledge\, identity\, and life’s patterns\, offering viewers a unique perspective on strength and remembrance through both human and animal lenses. \nLaudation:\nDoreen Siegmund \n  \nOlga Yocheva works across multiple mediums\, including painting\, graphic design\, performance\, and video art. She studied Art and Education at Sofia University Kliment Ohridski in Bulgaria and Digital Video Production at SAE Institute in Leipzig\, Germany.\nHaving organized several solo exhibitions and participated in numerous international art projects\, Olga has firmly established herself as a noteworthy presence in the contemporary art scene. She currently lives and works in Dresden\, Germany. \n15 November – 13 December 2024\nVernissage | 15 November 2024 | 20:00\nFinissage | 13 December 2024 | 20:00\nFull Moon Gallery\nAdmission free!
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SUMMARY:Musikalische Lesung ICH WAND'RE DURCH THERESIENSTADT
DESCRIPTION:Musikalische Lesung über das Ghetto Theresienstadt \nSchauspieler Roman Knižka\, die Theresienstadt-Überlebende Edith Erbrich und das Bläserquintett OPUS 45 laden ein zu einer eindrucksvollen musikalischen Lesung. In der Gedenkstätte Terezín\, wo die Texte und Musikstücke einst entstanden und aufgeführt wurden\, wird an das Leid und die Geschichten der Vergangenheit erinnert. Eintritt frei!!! \nEdith Erbrich schildert im Rahmen der musikalischen Lesung ihre Erinnerungen an Theresienstadt und steht im Anschluss für Gespräche/Begegnungen zur Verfügung. \nAnmeldung unter info@jkpev.de \n  \nIm Jahr 1941 errichtete die SS in der böhmischen Stadt Terezín das Lager Theresienstadt. Es diente bis 1945 als Gefängnis für 150.000 deutsche\, österreichische\, tschechische\, später auch holländische und dänische Juden. Sie alle wurden zu Opfern der menschenverachtenden nationalsozialistischen Rassenideologie. Jede:r vierte der in Theresienstadt inhaftierten Jüdinnen und Juden starb dort. Von den fast 15.000 Kindern\, die nach Theresienstadt kamen\, überlebten nur 132. Für Unzählige war der Ort ein „Vorhof der Hölle“. Die letzte Station vor dem Weitertransport in Vernichtungslager wie das KZ Auschwitz-Birkenau. \nEs scheint rückblickend kaum vorstellbar\, dass sich in Theresienstadt trotz katastrophaler Lebensbedingungen\, zermürbender Zwangsarbeit\, ständigem Hunger\, Krankheit und der allgegenwärtigen Todesangst ein reges kulturelles Leben entwickelte: Organisiert von den Inhaftierten gab es Vorträge\, Theater- und Opernaufführungen\, Kabarett\, Jazzkonzerte sowie zahlreiche Kammermusikdarbietungen. Über fünfzig Mal wurde allein die Kinderoper „Brundibár“ des deutsch-tschechischen Komponisten Hans Krása mit großem Erfolg aufgeführt. Vom Singen im Chor bis hin zur Gestaltung des Bühnenbilds wirkten Kinder und Jugendliche an der Inszenierung maßgeblich mit. Für junge Menschen war die künstlerische Betätigung und der Unterricht\, den jüdische Künstler:innen und Pädagog:innen im Lager organisierten\, von großer Bedeutung. Beides enthob\, zumindest für einen Augenblick\, von den Grauen des Alltags. Wie vielfältig die Kreativität junger Menschen in Theresienstadt war\, dokumentieren zahlreiche Texte\, Gedichte und Zeichnungen. \nDie kulturellen Aktivitäten von Kindern\, Jugendlichen und Erwachsenen in Theresienstadt wurden seitens der nationalsozialistischen Machthaber erst geduldet\, später auf zynische Weise für Propagandazwecke missbraucht: Theresienstadt wurde der Weltöffentlichkeit als „Musterlager“ mit vielseitigem Freizeitangebot präsentiert. Im Auftrag der SS entstand der Propagandafilm „Theresienstadt. Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet“. Der Film zeigt u.a. die Uraufführung eines Orchesterwerks des hochbegabten tschechischen Komponisten Pavel Haas. Dieser stand bei den Aufnahmen selbst am Pult. Kurz nach Abschluss der Dreharbeiten wurde Pavel Haas wie fast alle Mitwirkenden des Films in das KZ Auschwitz-Birkenau deportiert und dort ermordet.\nDie musikalische Lesung „Ich wand’re durch Theresienstadt …“ erinnert an das unfassbare Leid\, die Hoffnungen und die künstlerische Selbstbehauptung der in Theresienstadt inhaftierten Jüdinnen und Juden. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Schicksalen damals junger Menschen. Roman Knižka liest aus Erinnerungen u.a. von Ruth Klüger\, Eva Erben\, Helga Hošková-Weissová\, Hannelore Brenner-Wonschick\, Gerty Spies und Margot Kleinberger. Gedichte und Texte von Kindern und Jugendlichen\, die in Theresienstadt inhaftiert waren\, kommen ebenso zu Gehör\, wie Lyrik der als Kinderkrankenschwester arbeitenden Schriftstellerin Ilse Weber. \nEdith Erbrich\, eine Überlebende des Ghettos\, wird ihre Erinnerungen an Theresienstadt selbst schildern. Am 14. Februar 1945 wurde die damals siebenjährige Edith mit ihrer Schwester und ihrem jüdischen Vater in einem der letzten Transporte von Frankfurt/Main nach Theresienstadt deportiert. Der katholischen Mutter wurde die Mitfahrt verweigert. Die Weiterdeportation nach Auschwitz zur Vernichtung war bereits auf den 9. Mai festgelegt\, da befreite in der Nacht zum 8. Mai 1945 die russische Armee das Lager. Vater und Töchter hatten überlebt. \nDas Bläserquintett OPUS 45 spielt Kompositionen u.a. von Pavel Haas\, Hans Krása\, Viktor Ullmann und Gideon Klein. In Theresienstadt inhaftiert und von den Nationalsozialisten ermordet\, geriet das Werk dieser bedeutenden Komponisten nach Ende des Zweiten Weltkriegs lange Zeit in Vergessenheit.\nEin Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht\, gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und die Stiftung EVZ. \n  \nFoto: JKPeV \nMehr erfahren: https://opus45-theresienstadt.de/
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