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SUMMARY:Alte Bilder in neuem Gewand - Ausstellung von Leonore Adler
DESCRIPTION:Seit den 1980er Jahren ist Leonore Adler eine aktive Akteurin der freien Kunstszene in Dresden und beteiligt sich an Ausstellungen\, Installationen und Kunstaktionen im öffentlichen Raum. Zu ihren frühen Arbeiten zählen Graffiti-Projekte in Dresden-Johannstadt (1984–1986) sowie ein Wandbild in Pirna-Sonnenstein (1987). Es folgten Beteiligungen an Ausstellungen wie der Bezirkskunstausstellung Dresden (1989) und Projekte mit der Dresdner Sezession 89\, darunter Erinnerungszeit\, Lebens-Kreislauf und Amorosa. In den 1990er- und 2000er-Jahren setzte sie ihre Arbeit im Bereich Installation und Objektkunst fort\, sowohl im institutionellen Kontext als auch im Außenraum\, unter anderem auf den Elbwiesen und im Großen Garten in Dresden. 2010 nahm sie am Kunstfestival „Ornö“ mit der Arbeit Sitzprobe für Braut und Bräutigam teil.\n„Das Weiß des Malgrundes wird zur Herausforderung. Der erste Farbauftrag ist ein Urknall\, aus dem sich alles Weitere entwickelt.“ \nAdlers künstlerische Praxis ist geprägt von einem experimentellen und prozesshaften Umgang mit Farbe\, Form und Material. In Schichtungen\, Überlagerungen und partiellen Freilegungen bleiben frühere Zustände sichtbar – vergleichbar mit Erinnerungen\, die sich verändern\, verblassen oder neu deuten lassen. \n„Meine Bilder sind niemals fertig.“ \nIhre Werke befinden sich in einem Zustand der Ruhe auf Zeit. Manche bleiben unverändert\, andere werden nach Jahren wieder aufgenommen und weiterbearbeitet. Nicht das Ergebnis steht im Vordergrund\, sondern die Veränderung.\nIn den letzten Jahren hat sich ihr Fokus verschoben: weg vom Menschen hin zur Tierwelt\, insbesondere zu Insekten. Durch die Überarbeitung älterer Bilder und Aquarelle entstehen neue\, lebendige Bildwelten\, in denen auch scheinbar unscheinbare oder übersehene Lebewesen ihren Platz finden.\nLeonore Adlers Arbeiten verweisen auf die Verbundenheit allen Lebens und laden dazu ein\, auch dem Kleinen und Unbeachteten mit Aufmerksamkeit und Respekt zu begegnen. \n  \nMusikalische Begleitung: Olia Verbylo (Ukraine) am Klavier(https://www.facebook.com/oliaverbylo) \n  \n31. Mai – 29. Juni 2026\nVernissage | 31. Mai 2026 | 20:00 Uhr\nFull Moon Gallery\nEintritt frei! \n  \nFACEBOOK EVENT \n  \nAlte Bilder in neuem Gewand – Exhibition by Leonore Adler\nSince the 1980s\, Leonore Adler has been an active figure in the independent art scene in Dresden\, participating in exhibitions\, installations\, and art projects in public spaces. Her early works include graffiti projects in Dresden-Johannstadt (1984–1986)\, as well as a mural in Pirna-Sonnenstein (1987). This was followed by her participation in exhibitions such as the Dresden District Art Exhibition (1989) and projects with the Dresdner Sezession 89\, including Erinnerungszeit\, Lebens-Kreislauf\, and Amorosa. In the 1990s and 2000s\, she continued her work in the fields of installation and object art\, both in institutional contexts and in outdoor spaces\, including on the Elbe meadows and in the Großer Garten in Dresden. In 2010\, she took part in the “Ornö” art festival with the work Sitzprobe für Braut und Bräutigam.\n“The white of the canvas is a challenge. The first application of paint is a Big Bang from which everything else develops.” \nAdler’s artistic practice is characterized by an experimental and process-oriented approach to color\, form\, and material. Through layering\, superimposition\, and partial uncovering\, earlier states remain visible—comparable to memories that change\, fade\, or are reinterpreted. \n“My paintings are never finished.” \nHer works exist in a state of temporary stillness. Some remain unchanged\, while others are taken up again after years and further developed. It is not the end result that takes center stage\, but the transformation.\nIn recent years\, her focus has shifted: away from the human figure and toward the animal world\, particularly insects. By reworking older paintings and watercolors\, new\, vibrant pictorial worlds emerge in which even seemingly inconspicuous or overlooked living beings find their place.\nLeonore Adler’s works point to the interconnectedness of all life and invite viewers to approach even the small and unnoticed with attention and respect. \n  \nMusical accompaniment: Olia Verbylo (Ukraine) on piano(https://www.facebook.com/oliaverbylo) \n  \nMay 31 – June 29\, 2026\nOpening | May 31\, 2026 | 8:00 p.m.\nFull Moon Gallery\nFree entry! \n  \nFACEBOOK EVENT
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SUMMARY:AGOR – Opening - Ausstellung von Catrin Grosse\, Iris Stoeber & Chris Bird-Jones
DESCRIPTION:AGOR ist ein internationales Kollektiv zeitgenössischer Künstler*innen\, das während der Covid-19-Pandemie entstand. In einer Zeit der Isolation\, Unsicherheit und geschlossenen Grenzen ließ das Projekt aus der Distanz Verbindung entstehen und zeigte\, dass künstlerischer Austausch auch unter den schwierigsten Umständen möglich bleibt. \nFür Künstler*innen bedeutete die Pandemie den Verlust von Möglichkeiten zur Ausstellung\, von Publikum\, Reisen und direktem Austausch. Gleichzeitig führte der Brexit zu neuen Barrieren für die kulturelle Zusammenarbeit zwischen dem Vereinigten Königreich und Europa. Doch die Überzeugung blieb bestehen\, dass Kunst weitergehen muss – selbst wenn die Welt zum Stillstand kommt. Was als Online-Residenzprogramm begann\, entwickelte sich zu einer fortlaufenden internationalen Zusammenarbeit zwischen Wales und Deutschland durch Residenzen\, Ausstellungen und Dialog. \nIm Zentrum von AGOR steht die zeitgenössische Kunst als gemeinsames Gespräch. Das Kollektiv bringt Künstler*innen zusammen\, deren Praktiken unterschiedlich sind\, die jedoch die Überzeugung teilen\, dass Kunst Grenzen überschreiten kann – geografische\, kulturelle und politische. Der Fokus auf Künstlerinnen verweist auf die weiterhin bestehende Ungleichheit in der Sichtbarkeit innerhalb der bildenden Kunst und auf die Notwendigkeit\, Repräsentation und Austausch zu stärken. \nDiese Ausstellung findet in der Full Moon Gallery statt – einem Ort\, der während des Lockdowns durch seine Schaufenster-Ausstellungen für die Öffentlichkeit zugänglich blieb. In diesem Sinne teilen die Gallery und AGOR eine gemeinsame Haltung: Beide reagierten auf Isolation nicht mit Rückzug\, sondern indem sie neue Wege fanden\, die Verbindung zwischen Künstler*innen und Publikum aufrechtzuerhalten. \nDie Ausstellung vereint Arbeiten von Catrin Grosse\, Iris Stoeber und Chris Bird-Jones sowie ausgewählte zeitgenössische Künstlerinnen aus Wales. In Skulptur\, Installation\, Zeichnung\, Fotografie\, Druck\, Glas und Mixed Media untersuchen die Arbeiten Transformation\, Wahrnehmung\, Erinnerung und materielle Veränderung. Unterschiedliche visuelle Sprachen treffen in einem gemeinsamen Raum des Austauschs und der Reflexion aufeinander. \nAGOR eröffnet einen Ort der Begegnung für zeitgenössische Kunst über Grenzen hinweg. Und erinnert uns daran\, dass Kunst weitergehen muss – selbst in Zeiten der Trennung. \n30.August – 25. September 2026\nVernissage | 30. August 2026 | 20:00 Uhr \nFull Moon Gallery\nEintritt frei! \n  \nEN— \n  \nAGOR – Opening\nExhibition by Catrin Grosse\, Iris Stoeber & Chris Bird-Jones  \nAGOR is an international collective of contemporary artists that emerged during the Covid-19 pandemic. In a time of isolation\, uncertainty\, and closed borders\, the project transformed distance into connection\, showing that artistic exchange can continue even under the most difficult circumstances. \nFor artists\, the pandemic meant the loss of exhibitions\, audiences\, travel\, and direct exchange. At the same time\, Brexit introduced new barriers to cultural collaboration between the United Kingdom and Europe. Yet the conviction remained that art must continue—even when the world comes to a standstill. What began as an online residency developed into an ongoing international collaboration connecting Wales and Germany through residencies\, exhibitions\, and dialogue. \nAt the heart of AGOR is contemporary art as a shared conversation. The collective brings together artists whose practices differ\, but who are united by the belief that art can cross borders—geographical\, cultural\, and political. A focus on women artists reflects the continuing imbalance in visibility within the visual arts and the need to strengthen representation and exchange. \nThis exhibition is presented at Full Moon Gallery\, a space that remained open to the public during lockdown through its window exhibitions. In this way\, the gallery and AGOR share a common approach: both responded to isolation not by withdrawing\, but by finding new ways to stay connected between artists and audiences. \nThe exhibition brings together works by Catrin Grosse\, Iris Stoeber and Chris Bird-Jones\, alongside selected contemporary women artists from Wales. Through sculpture\, installation\, drawing\, photography\, print\, glass\, and mixed media\, the works explore transformation\, perception\, memory\, and material change. Different visual languages meet in a shared space of exchange and reflection. \nAGOR is an opening – a meeting place for contemporary art across borders. And a reminder that even in times of separation\, art must go on. \n  \n30 August – 25 September 2026 \nVernissage | 30 August  2026 | 8:00 PM \nFull Moon Gallery \nFree admission!
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