Understanding the Past & Practicing the Present
Understanding the Past & Practicing the Present
19. November 2026 | Dresden, DE
Stadtrundgang | Workshops | Podiumsdiskussion | Auftritte | Ausstellung
Wie haben historische Ereignisse das Erscheinungsbild unserer Städte geprägt und wie wirken sie sich auf die Einbindung der Menschen heute aus?
Wie spiegeln sich die Rechte der Bürger:innen in unserem städtischen Alltag wider? Wie können Bürger:innen gemeinsam mit den Kommunen daran arbeiten, ihre Gemeinden zu verbessern? Wie können wir unsere Städte inklusiver und barrierefreier gestalten, damit sich jeder zugehörig fühlen kann? Was können Dresden, Prag, Ostrava, Oleśnica und Chmelnyzkyj voneinander in Bezug auf Inklusion, Teilhabe und Zugehörigkeit lernen?
Dies sind einige der Fragen, die als Leitfaden für „Understanding the Past & Practicing the Present“ dienen, eine internationale Veranstaltung, die Bürger:innen, Kommunen, Organisationen, Kunstschaffende, pädagogische Fachkräfte und lokale Gemeinschaften aus Deutschland, Tschechien, Polen und der Ukraine zusammenbringt.
Anlässlich des Jahrestags des Falls der Berliner Mauer beleuchtet die Veranstaltung die Zusammenhänge zwischen Geschichte, kollektivem Gedächtnis, Bürgerrechten und den heutigen städtischen Realitäten. Der Fall der Berliner Mauer lädt uns dazu ein, über Freiheit, Teilhabe, demokratische Werte, Inklusion und die Rolle nachzudenken, die Bürger:innen bei der Gestaltung ihrer Gemeinschaften spielen. Gleichzeitig bietet er die Gelegenheit zu der Frage, wie sich diese Werte heute in unseren Städten widerspiegeln.
Im Laufe der Veranstaltung werden wir untersuchen, wie historische Ereignisse den städtischen Raum weiterhin beeinflussen, wie Städte ihrer Vergangenheit gedenken und wie Themen wie Barrierefreiheit, Teilhabe, Inklusion und Zugehörigkeit im Alltag erlebt werden. Außerdem werden wir uns mit öffentlichen Räumen, Kultur, Gemeinschaftsinitiativen und Beteiligungsmöglichkeiten befassen, die dazu beitragen, Städte zu schaffen, in denen sich jeder vertreten und einbezogen fühlt.
Warum solltest du teilnehmen?
“Cities of Belonging” bietet eine einzigartige Möglichkeit, um:
- Teilnehmende aus Deutschland, Tschechien, Polen und der Ukraine zu treffen
- Ideen und Erfahrungen über Grenzen hinweg auszutauschen
- Rechte, Teilhabe und städtisches Leben zu reflektieren
- Direkt mit Vertreter:innen der Stadt und lokalen Interessenvertretungen in Austausch zu treten
- Deine Arbeit, Forschung, Initiative oder künstlerisches Schaffen zu zeigen
- Neue Kollaborationen und Kontakte zu knüpfen
- Zu Diskussionen über inklusive und zugängliche Städte beizutragen
Denn Städte werden inklusiver, demokratischer und offener, wenn die Menschen, die in ihnen leben, an ihrer Gestaltung mitwirken.
Programm
Donnerstag, 19. November 2026 | Dresden 13:45–15:20 | Stadtrundgang & Fotografie / Videografie Workshop Nimm an einem geführten Stadtrundgang durch ausgewählte Orte in Dresden teil, die mit der Geschichte und dem kollektiven Gedächtnis der Stadt verbunden sind. Unterwegs wird ein:e erfahrene:r Fotograf:in die Teilnehmenden dabei anleiten, die Orte, öffentlichen Räume und Details, denen sie begegnen, kreativ festzuhalten. Zu bestimmten Zeitpunkten während und am Ende des Rundgangs gibt es Gelegenheit, innezuhalten, nachzudenken und Eindrücke durch Fotos und kurze Videoclips festzuhalten.
Hinweis zur Barrierefreiheit: Dresdens Kopfsteinpflasterstraßen können für Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine Herausforderung darstellen. Um den Stadtrundgang barrierefreier und angenehmer zu gestalten, sind etwa alle 15 Minuten Pausen vorgesehen.
Museumsbesuch der Gedenkstätte Bautzner Straße
Die Stasi in Dresden.
Von 1953 bis 1989 befand sich an der Bautzner Straße die Dresdner Bezirksverwaltung der Stasi. Die Führung durch die original erhaltene Untersuchungshaftanstalt gibt Einblicke in die damaligen Haftbedingungen, Gründe für Inhaftierungen und persönliche Schicksale. Besichtigt werden unter anderem ehemalige Haftzellen, ein Vernehmungsraum und die Fahrzeugschleuse.
Besuch & Führung durch das Zentrum für Baukultur Sachsen
Ostmoderne.Kultur-Orte. UmBaukultur des industriekulturellen Erbes in Dresden, Chemnitz, Leipzig
Die Ausstellung zeigt anhand von sechs Bauprojekten in Dresden, Chemnitz und Leipzig, wie Gebäude der DDR-Moderne erhalten, umgenutzt und zu Kulturorten weiterentwickelt werden. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte der Bauten, aktuelle Herausforderungen sowie ihre zukünftige Nutzung. Fotografien, historische Pläne und Architekturmodelle veranschaulichen den Wandel.
15:30-16:00 | Ankunft im Stadtforum & Kaffeepause
Mach eine kurze Pause, genieße einen Snack und einen Kaffee und komm in Ruhe im Stadtforum an bevor wir mit dem Rest des Programms weitermachen.
16:00–17:30 | Panel Diskussion
Vertretungen der teilnehmenden Städte werden gemeinsam mit Expert:innen und lokalen Initiativen ihre Sichtweisen zu den Themen Zugehörigkeit, Inklusion, Barrierefreiheit und Bürgerbeteiligung austauschen.
Ausgehend vom Gedenken an den Fall der Berliner Mauer wird die Diskussion eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart herstellen und dabei von der Stadt initiierte Maßnahmen, Basisinitiativen und bürgergetriebene Projekte vorstellen, wobei Raum für einen offenen Dialog mit den Teilnehmenden bleibt.
17:30–17:40 | Kaffeepause
Mach eine kurze Pause, nimm eine Erfrischung zu dir und bereite dich auf den letzten Teil des Abends vor.
18:00–18:45 | Tour durch das Stadtforum
Sei dabei und entdecke, wie das Stadtforum die Arbeitsweise der Kommune verändert – unter anderem in den Bereichen Digitalisierung, Klima- und Energiefragen sowie neue Arbeitsformen.
17:40–19:00 | Zine Workshop
Entdecke anhand der kreativen Welt der Zines, wie eine inklusive Stadt aussehen kann. Mithilfe von Collagen, Texten, Zeichnungen, Zeitschriften und Fotos setzen sich die Teilnehmenden mit Inklusion und Barrierefreiheit im öffentlichen Raum auseinander, mit den Hindernissen, denen Menschen begegnen, und damit, wie wir uns gemeinsam inklusivere städtische Räume vorstellen können.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
17:40–19:20 Uhr | Workshop zu aktivem Bürgerengagement und Medienproduktion
Erforsche, was es bedeutet, ein aktiver Bürger zu sein, und wie dir Medien helfen können, deine Ideen und Anliegen zum Ausdruck zu bringen. Entdecke, wie Bilder, Stimmen und Töne die Geschichten prägen, die wir erzählen, und werde kreativ mit „Vox Pops“ (kurzen Straßeninterviews), um unterschiedliche Perspektiven einzufangen, Fragen zu stellen und Gespräche über die Welt um dich herum anzuregen.
17:30–19:30 | Ausstellung
Entdecke die kreativen Beiträge der Teilnehmenden sowie historische Fotos und Dokumente aus Oleśnica, die von den Projektpartnern zur Verfügung gestellt werden. Die Ausstellung vereint verschiedene Geschichten, Perspektiven und Erfahrungen, die im Laufe der Veranstaltung beleuchtet wurden.
19:00–19:30 | Auftritte
Freue dich auf kreative Beiträge aus unseren Partnerstädten, darunter ein Chor- und Bandauftritt einer generationenübergreifenden Gruppe aus Oleśnica. Ein gemeinsamer kultureller Moment zum Ausklang des Tages – geprägt von Musik, Kreativität und Austausch.
Ganz gleich, ob du dich für das städtische Leben, Inklusion, Barrierefreiheit, Bürgerrechte oder Kultur interessierst oder einfach nur Erfahrungen mit Menschen aus verschiedenen europäischen Städten austauschen möchtest – wir laden dich herzlich ein, am 19. November nach Dresden zu kommen.
Komm mit deinen Erfahrungen, Ideen und Perspektiven und werde Teil der Diskussion darüber, was es heute bedeutet, sich in einer Stadt zugehörig zu fühlen.
Über das Projekt
“Understanding the Past & Practicing the Present” ist das erste internationale Event des Europäischen Projekts “Cities of Belonging”, finanziert durch das Citizens, Equality, Rights and Values (CERV) Programme der Europäischen Union. “Cities of Belonging“ bringt Bürger:innen und Kommunen aus Dresden (Deutschland), Prag und Ostrava (Tschechien), Oleśnica (Polen) und Chmelnyzkyj (Ukraine) zusammen, um zu erörtern, wie Städte für alle inklusiver, barrierefreier, partizipativer und demokratischer werden können. Durch zwei internationale Events, kreative Aktivitäten, durch den Dialog mit den Kommunen und den Austausch über Grenzen hinweg schafft das Projekt Möglichkeiten für die Bürger:innen, sich mit Themen wie Rechten, Inklusion, Barrierefreiheit, kollektivem Gedächtnis und der Zukunft europäischer
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des Vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
